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Webseitenstand: 24.03.2025
Am Samstag, den 22. März 2025, führte das Bezirksfeuerwehrkommando Mistelbach im Bereich der Ortschaften Bernhardsthal und Rabensburg eine groß angelegte KHD-Übung durch. Die Übung stellte die Einsatzkräfte vor eine Vielzahl komplexer Szenarien und zeigte eindrucksvoll die hervorragende Zusammenarbeit und die professionelle Einsatzbereitschaft der beteiligten Feuerwehreinheiten, des Feuerwehrmedizinischen Dienstes (FMD), der KHD-Züge der Bezirke Mistelbach und Gänserndorf, des Sonderdienstes Wald- und Flurbrandbekämpfung und des Roten Kreuzes.
Eindrucksvolle Übung unter realistischen Bedingungen
Unter der Leitung von HBI Thomas Buchta, der die Übung im Bezirksführungsstab (BFÜST) mit einer allgemeinen Einweisung eröffnete, wurden die verschiedenen Schadenslagen dargestellt:
Die Koordination der KHD Züge übernahm EBR Gerhard Grum und wies diese unmittelbar nach dem Briefing im BFÜST über die Einsatzgebiete und Zuständigkeiten ein.
Zur Bekämpfung der Wald- und Flurbrände wurden zwei Riegelstellungen errichtet – eine entlang der Straße und eine weitere im Wald, die mithilfe von Spezialwerkzeugen und Fahrzeugen des Sonderdienstes Wald- und Flurbrandbekämpfung (WFBB) per Hand gezogen wurde. „Die Einsatzkräfte haben gezeigt, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen absolut professionell agieren. Die taktische Umsetzung der Riegelstellungen und der Umgang mit der Spezialausrüstung waren vorbildlich. Die Kombination aus Technik, Taktik und körperlicher Ausdauer ist bei einem Waldbrandeinsatz entscheidend.“, so der Leiter des WFBB, OBI Manfred Trautner.
Die Wasserversorgung erfolgte einerseits aus dem Bernhardsthaler Teich mit einer Länge der Zubringleitung von 2.280 Meter, sowie von der angrenzenden Thaya, mit einer Länge der Zubringleitung von 990 Meter. Zusätzlich wurden etwa 600 Meter Wasserweg mit Feuerwehrbooten zurückgelegt, um die Bekämpfung der Spotfeuer zu unterstützen.
Einen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Einsatzkoordination leisteten zwei Drohnen, die während der Übung eingesetzt wurden. Die Drohnen ermöglichten eine schnelle und präzise Lageerkundung in schwer zugänglichem Gelände und halfen dabei, die Ausbreitung des Feuers besser einzuschätzen. Zudem wurden mithilfe der Luftaufnahmen verletzte Personen im Wald rasch lokalisiert, wodurch die Einsatzkräfte gezielt und effizient zur Rettung der Betroffenen geleitet werden konnten.
„Die Drohnen haben uns einen taktischen Vorteil verschafft, indem sie uns eine umfassende Übersicht über die Lage im unwegsamen Gelände gegeben haben. Dadurch konnten die Einsatzkräfte schneller und gezielter agieren.“, erläuterte der Chef des der Feuerwehrbezirksführungsstabs ABI Alexander Schmidt.
Die gesammelten Bilddaten wurden direkt an die Einsatzleitung im BFÜST übertragen, wo sie eine wertvolle Entscheidungsgrundlage für die weiteren Maßnahmen darstellten.
Insgesamt waren 383 Einsatzkräfte mit 89 Fahrzeugen beteiligt, darunter:
ABI Alexander Schmidt, Chef des Stabes (CdS), koordinierte die Übung aus dem BFÜST heraus und stellte die einzelnen Szenarien sowie die Herausforderungen für die Einsatzkräfte dar:
„Die Logistik und die Abstimmung der Einsatzkräfte unter diesen komplexen Bedingungen waren eine enorme Herausforderung – die Mannschaft hat diese Aufgabe jedoch mit Bravour gemeistert. Die Einsatzleitungen und die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten waren auf höchstem Niveau.“
Übungsleiter HBI Thomas Buchta fasste zusammen: „Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell und effektiv die Mannschaften die Einsätze abgearbeitet haben. Die Einsatzplanung war anspruchsvoll, aber die Umsetzung hat gezeigt, dass wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.“
Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem die Bürgermeisterin von Bernhardsthal, Doris Kellner, sowie der Rabensburger Bürgermeister Prof. Mag. Wolfram Erasim. Zudem waren auch Vertreter des Österreichischen Bundesheeres und des Roten Kreuzes anwesend.
Der Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirkes Gänserndorf, OBR Georg Schicker, war ebenfalls vor Ort und verfolgte die Durchführung der Übung.
Die großangelegte Übung hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Feuerwehren der Bezirke Mistelbach & Gänserndorf hervorragend auf komplexe Einsatzlagen vorbereitet sind.
Die professionelle Umsetzung und die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten sind ein Beweis für die hohe Qualität der Ausbildung und die Einsatzbereitschaft der freiwilligen Feuerwehrmitglieder.
OBR Markus Schuster bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten: „Die Einsatzbereitschaft, die professionelle Durchführung und die perfekte Koordination zwischen den verschiedenen Organisationen sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Einsatz. Die Logistik, die Koordination der Zubringleitungen und die enge Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz waren auf höchstem Niveau. Mein Dank gilt allen Beteiligten für diesen professionellen Einsatz – insbesondere dem gesamten Organisationsteam sowie allen beteiligten Feuerwehren und Partnerorganisationen. Wir können stolz auf unsere Einsatzkräfte sein – diese Übung hat bewiesen, dass wir für den Ernstfall bestens gerüstet sind.“
Die 4. KHD Bereitschaft nahm mit 2 Zügen und rund 80 Einsatzkräften an der Übung teil.
Das Bezirksfeuerwehrkommando Gänserndorf bedankt sich bei HBI Markus Fellner für seine Tätigkeit als Bereitschaftskommandant der 4. KHD Bereitschaft. HBI Markus Fellner hatte diese Position seit Januar 2023 inne, davor war er in der Funktion des Bereitschaftskommandant-stellvertreters von Februar 2016-Dezember 2022 tätig. Diese Übung, in welcher er nochmal sein Wissen sowie seine Erfahrung eindrucksvoll zur Schau stellte, war der letzte Einsatz in dieser Funktion.
Text & Bilder: BFKDO Mistelbach & BFKDO Gänserndorf Presseteam
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